Ein schöner Segelausflug

Am Montag den 15. September, kam Michi, die älteste Tochter von Gregor, mit ihrem Freund Chris zu uns ins Centre Suisse, um einige Ferientage hier zu verbringen. Da die beiden sehr gerne segeln, versprachen sie uns, mit uns am Meer einmal einen Katamaran zu mieten. Am Samstag gingen sie dann ans Meer, um zu rekognoszieren. Wir sollten an einem der nächsten Tage nachkommrn. Am folgenden Dienstag war es dann soweit. Wir packten unsere Badehosen ein und fuhren nach Carcassonne. Von dort aus nahmen wir die Autobahn Richtung Narbonne. Da es noch ziemlich früh war, lag ein dunstiger Nebel über der Autobahn, und so kamen wir auf ein Gedicht zu sprechen, das wir momentan jeden Morgen rezitieren: "Der Knabe im Moor".

Nach etwa einer Stunde Fahrt waren wir in Leucate, einem Dorf am Meer, wo wir uns treffen sollten. Dort trafen wir sie auch. Gemeinsam fuhren wir zum herrlichen Strand wo wir auch Johnny, den Sohn von Gregor, mit einer Kollegin trafen. Fast alle rannten ins warme Wasser und es wurde ausgiebig gebadet und gespielt. Anschliessend servierten uns Michi und Chris ein leckeres Picknick, das keine wünsche offen liess. Nachdem wir gegessen hatten, legten sich alle für eine Stunde zur Ruhe. Nachem uns Chris mit kaltem Wasser geweckt hatte, gingen wir nochmals baden.

Obwohl es nicht besonders stark windete, entschieden wir uns, segeln zu gehen. So fuhren wir zu einem nahegelegenen Etang, einem sehr grossen Weiher. Dort mietete Chris einen Katamaran und machte uns mit den Grundregeln des Segelns vertraut.

Nach etwa drei Stunden segeln, und alle durften mitmachen, besuchten wir einen Muscheln- und Austernpark, wo wir von den Meeresfrüchten kosten durften. Die meisten jedoch lehnten trotz Hunger dankend ab. Nach einem letzten Bad im herrlich warmen Meer suchten wir die nächste Pizzeria auf, um unseren Hunger zu stillen. Nachdem alle genug gegessen hatten, machten wir uns auf den Heimweg. Die Meeresluft, die vielen Eindrücke und das Schwimmen und Segeln machten uns alle doch sehr müde. Um 23:00 Uhr waren wir wieder daheim, und alle waren froh, sich endlich ins Bett schmeissen zu können.

Rafi Sch.


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