Eine Bildungsstätte stellt sich vor !
 
 
Wer kennt sie nicht, die vielfältigen Probleme, die für Jugendliche während der Pubertät auftreten können:
  Schulmüdigkeit und mangelndes Selbstwertgefühl
Lustlosigkeit bis zur akuten Lebenskrise
Massiver Gruppendruck mit negativen Einflüssen
Heftige Streitereien und Aggressionen zu Hause im Ablösungsprozess
Gefahr des Abgleitens in die Drogen
Eingefahrene Verhaltensmuster und die Suche nach neuen Idealen
Es gibt aber auch Jugendliche, die sich fragen:
  Wo kann ich als junger Mensch ein interessantes und abwechslungsreiches Schuljahr erleben mit einer gezielten Förderung und Stärkung meiner Persönlichkeit?

In vielen solchen und ähnlichen Fällen kann das Centre de Formation eine echte und gute Lösung sein. Als Krisenintervention wird sehr oft eine räumliche Trennung von einem belasteten Umfeld empfohlen; weg von eingefahrenen Verhaltensmustern und weg von einem unerträglichen Spannungsfeld. Aber wohin? Wo finden die jungen Menschen geeignete Orte, wo sie neue Impulse erhalten, wo sie ihre Persönlichkeit stärken können und wo sie vielleicht sogar neue Zukunftsziele in sich entwickeln können?
Dies ist das grundsätzliche Ziel des Centre de Formation: Eine "pädagogische Provinz" zu schaffen mit einem anregenden und interessanten Betrieb, der den Jugendlichen während der schwierigen Zeit der Pubertät völlig neue und abwechslungsreiche Impulse bietet. Ein besonderer Schwerpunkt wird auf einen rhythmischen Tagesablauf und auf eine solide Schulbildung gelegt. Der pädagogische Hintergrund unserer täglichen erzieherischen Arbeit bildet die anthroposophische Menschenkunde von Rudolf Steiner. Anknüpfend an die Erziehungsideale von Johann H. Pestalozzi, der eine ausgeglichene Bildung von Kopf, Herz und Hand anstrebte, erachten wir die Förderung und Stärkung der persönlichen Willenskräfte als vordringliches Ziel.
Der Aufenthalt im schönen Centre de Formation wird durch die Begegnung mit einer anderen Kultur für alle jungen Menschen zu einer sehr wertvollen Erfahrung werden. Damit wird aber auch vermieden, dass die Jugendlichen das Gefühl bekommen, bloss abgeschoben worden zu sein in ein "Heim für hoffnungslose Fälle". Sie verlieren auf diese Weise auch nicht das Gesicht vor ihrem Bekanntenkreis, da der Aufenthalt hier als Fremdsprachjahr deklariert werden kann.


 

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